Unsere Studienorte in der Slowakei im Überblick

Medizinstudium in Bratislava
Ein Medizinstudium in Bratislava ist neben einem Studium im österreichischen Krems die beste Wahl für Heimatverbundene: Die Stadt liegt 60 km von Wien entfernt in der Slowakei und ist damit auch von Deutschland nicht weit. In Bratislava bieten wir zwei Universitäten an: die staatliche Comenius Universität und die private Slowakische Medizinische Universität (SMU). Die Studiendauer beträgt an beiden Universitäten üblicherweise sechs Jahre (12 Fachsemester) und das Studium wird auf Englisch angeboten. Weitere Infos und Tipps zum Medizinstudium in Bratislava finden Sie zudem in unserer Infobroschüre.

Medizinstudium in Kosice
Die Pavol-Jozef-Šafárik-Universität in Kosice (UPJS) in Kosice bietet ein renommiertes Zahn-und Humanmedizinstudium in englischer Sprache an. Das Studium der Veterinärmedizin wird – ebenfalls in englischer Sprache – an der University of Veterinary Medicine and Pharmacy (UVMP) angeboten. Die 5.(ZM) bzw. 6-jährigen (HM) Programme beginnen jährlich im September und umfassen theoretische und klinische Ausbildungsphasen. Absolventen erhalten den Titel „Doctor of General Medicine“, „Doctor of Dental Medicine“ oder „Doctor of Veterinary Medicine“. UPJS und UVMP setzen eine schriftliche Aufnahmeprüfung in Chemie und Biologie sowie den Nachweis der Hochschulreife voraus. StudiMed unterstützt die Bewerber bei der Vorbereitung und Organisation des Bewerbungsverfahrens und bietet im August einen kostenlosen Vorbereitungskurs an.
Land & Leute
Die Slowakei ist noch keine 30 Jahre alt. Wie viele Länder in Osteuropa ist sie erst nach dem Fall der Sowjetunion entstanden. Nach dem zweiten Weltkrieg war sie Teil der Tschechoslowakei unter kommunistischer Herrschaft, 1993 wurde das Gebiet friedlich in zwei unabhängige, demokratische Staaten geteilt: Tschechien und die Slowakei. Die Beziehung der beiden ist heute freundschaftlich.
Etwa fünf Jahre nach ihrer Neugründung begann die Slowakei, sich nach Westen zu öffnen. Seit 2004 ist sie in der NATO und der EU, seit 2007 im Schengen-Raum und 2009 in der Eurozone. Das Medizinstudium in der Slowakei erfüllt die EU-Richtlinien und ist damit in Deutschland anerkannt.
Wirtschaftlich hat sich das Land vor allem in der Region um Bratislava gut entwickelt. Viele ausländische Investoren – auch aus Deutschland – siedeln sich hier an, besonders in der Autoindustrie und im IT-Sektor.
Politisch hat sich die Slowakei bis heute nicht ganz entschieden, ob sie sich klar nach Westen orientieren oder eine Balance zwischen Russland und dem Westen halten will. Mit Deutschland hat die Slowakei eine gute Beziehung. Auch im Alltag haben wir die SlowakInnen als zurückhaltend, aber freundlich und offen gegenüber Deutschen erlebt.
Aus der langen Geschichte und einer jahrhundertelangen Zugehörigkeit zu Ungarn stammen Baudenkmäler aus allen Zeiten und Stilen, vom Bauerndorf in Vlkolínec über die Zipser Burg bis zu den Holzkirchen der Karpaten. Viele der Gebäude sind UNESCO-Welterbe und ein Medizinstudium in der Slowakei ist eine wunderbare Gelegenheit, sie zu besuchen.
Die Mehrheit der Bevölkerung gehört der römisch-katholischen Kirche an (Stand: Befragung 2011).
Sicherheit
In Bratislava warnt das Auswärtige Amt vor Taschendiebstählen und K.o.-Tropfen. Das gilt jedoch für die meisten Großstädte. Insgesamt ist ein Medizinstudium in der Slowakei nicht gefährlicher als in anderen europäischen Ländern.
Homosexualität ist in der Slowakei legal, ihre Diskriminierung verboten. Bratislava hat eine kleine LGBT-Community.
