Humanmedizinstudium ohne NC

Medizin ohne NC im Ausland studieren

Auch im Wintersemester 2025 benötigt ein Abiturient für die reguläre Zulassung zum Medizinstudium an einer staatlichen Universität in Deutschland einen guten Einser-Notendurchschnitt. Ein guter Notendurchschnitt macht noch keinen guten Arzt, zumal es gerade an guten Schulen schwieriger ist, gute Noten zu bekommen. Außerdem benachteiligt ein NC gerade die Bewerber, die sich für Leistungskurse in den harten Naturwissenschaften statt für Kunst und Religion entschieden haben. StudiMed schafft auch in diesem Jahr wieder eine Alternative und bietet die Möglichkeit, Humanmedizin ohne NC zu studieren.

  • Humanmedizinstudium ohne NC im Ausland

  • Bewerbungsvoraussetzungen im In- und Ausland

  • Studienablauf und Karrieremöglichkeiten

  • Anerkennung des Auslandsstudiums der Medizin

Humanmedizinstudium ohne NC

Mit StudiMed ohne NC Medizin studieren im Ausland

Als Experte zum Medizinstudium ohne NC ist StudiMed auf die Vermittlung von Medizinstudiengängen im Ausland spezialisiert. Wir bieten Ihnen eine Alternative zum NC-Problem in Deutschland. Wir sorgen dafür, dass jeder hochschulreife Bewerber einen Studienplatz in Medizin, Zahnmedizin und Tiermedizin erhalten kann und zwar unabhängig vom Abiturdurchschnitt und ohne NC und Wartezeit. Wo Zugangstests zu durchlaufen sind, bieten wir nach Möglichkeit und Absprache an, diese in Deutschland durchzuführen. Mit Hilfe unserer App StudiMed eLearning können sich unsere Bewerber zielgenau auf die Fragen der Aufnahmetests vorbereiten.

StudiMed unterstützt Sie vor Studienbeginn und während Ihres gesamten Studiums in Organisationsfragen durch Mitarbeiter vor Ort und bereitet vorab mit einem kostenfreien 1-Monats-Vorbereitungskurs auf das Studium vor. Wir vermitteln auf Wunsch eine Unterkunft vor Ort und bilden Wohngemeinschaften deutscher Studenten. Ferner unterstützen wir auch bei einem eventuellen Quereinstiegswunsch zurück nach Deutschland. Eine Übersicht zu unserem gesamten Service-Angebot finden Sie hier. Informieren Sie sich kostenfrei und unverbindlich über Ihre Möglichkeiten zum Medizinstudium ohne NC mit unserem Infopaket und in unseren Studienberatungen. Wir freuen uns auf Sie!

Das Medizinstudium an deutschen Hochschulen: Welchen Abischnitt braucht man?

Über die Abiturbestenquote werden 30% der Studienplätze vergeben. Der Bewerbungsprozess läuft in drei Schritten ab:

Zuerst werden 16 Landeslisten gebildet, auf denen die Bewerber miteinander konkurrieren, die in einem Bundesland ihre Hochschulzugangsberechtigung erworben haben. Entscheidend ist nicht der aktuelle Wohnort, sondern das Bundesland, in dem das Abitur erworben wurde. Gerankt wird hierbei nach dem Punktwert des Abiturs, nicht nach dem Durchschnitt. Nachrangige Kriterien sind beispielsweise abgeleistete Dienste oder das Losglück.

Im nächsten Schritt wird aus den 16 Landeslisten eine Bundesliste erstellt. Neben der Punktzahl wird nunmehr auch die Größe des Bundeslandes berücksichtigt. In die Landesquote fließt zu einem Drittel die Gesamtzahl der Bewerber aus dem jeweiligen Bundesland und zu zwei Dritteln der Anteil des jeweiligen Bundeslands an der Gesamtzahl der Achtzehn- bis unter Einundzwanzigjährigen.

Zuletzt wird für jedes Studienfach an jedem Studienort (also beispielsweise Humanmedizin an der Universität Heidelberg) eine spezifische Rangliste erstellt, auf deren Basis die Studienplätze verteilt werden. Die Reihenfolge der Bewerber auf der Liste entspricht der Reihenfolge der zusammengeführten Liste, wobei die Bewerber wegfallen, die keine Bewerbung für das entsprechende Studienangebot abgegeben haben.

Im Vergabeverfahren der staatlichen Hochschulen in Deutschland ist der Abischnitt nach dem Wegfall der Wartezeit nunmehr mit Abstand das wichtigste Kriterium. Für eine Studienplatzzusage in 2025 wird voraussichtlich an jeder Hochschule wieder ein Abischnitt zwischen 1,0 und 1,2 gefordert. In der Vergangenheit kam es an einzelnen Studienorten auch schon vor, dass so viele Bewerber einen Abischnitt von 0,8 hatten, dass selbst mit 1,0 keine Zulassung über die Abiturbestenquote möglich war. Aus diesem Grund gibt es StudiMed. Wir vermitteln Medizinstudienplätzen an ausländischen Universitäten ohne NC und Wartezeit. Weiterführende Infos zum Vergabeverfahren der Studienplätze lesen Sie in unserem Infothek-Artikel „Medizinstudium in Deutschland“.

Humanmedizin in Deutschland ohne NC studieren – das sind Ihre Optionen:

Medizinstudium ohne NC

Wer keinen guten Einserschnitt im Abitur erzielt hat, konnte früher durch etwa 7 Jahre Wartezeit einen Studienplatz für Medizin in Deutschland erhalten. Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Wartezeit ist dies nicht mehr möglich. In Deutschland gibt es zwar noch mehrere Möglichkeiten, Medizin ohne den klassischen Numerus Clausus (NC) zu studieren, jedoch sind diese oft mit alternativen Zugangswegen oder Bedingungen verknüpft. In unserer Infothek finden Sie weitere ausführliche Informationen zu Ihren Möglichkeiten in Deutschland Medizin ohne NC zu studieren. Es gibt einige Möglichkeiten wie den Test für medizinische Studiengänge (TMS), ein FSJ oder eine Ausbildung, mit denen die Chancen auf einen Medizinstudienplatz in Deutschland erhöht werden können. Wer hingegen einen schlechteren Abischnitt als 1,6 hat, hat in Deutschland kaum eine Chance. Selbst für ein Medizinstudium über die Bundeswehr findet der Abischnitt Berücksichtigung.

Medizinstudium an privaten Hochschulen

In Deutschland gibt es inzwischen einige private medizinische Hochschulen, die einen alternativen Zugang ohne NC anbieten. Hierzu gehören zum Beispiel die Medizinische Hochschule Brandenburg und die Kassel School of Medicine. Die Studienplätze sind jedoch oft begrenzt und die Studiengebühren oft deutlich höher als im Ausland.

Ausbildungs- und Quotenmodelle

In einigen Bundesländern gibt es Modelle, die Berufserfahrung im medizinischen Bereich anrechnen. Wer z. B. eine Ausbildung zum Krankenpfleger, Notfallsanitäter oder ähnliches absolviert hat, kann über spezielle Quoten einen Studienplatz erhalten. Ein wichtiger Bestandteil dieser Modelle ist die Eignungsquote, die seit 2020 die frühere Wartezeitquote ersetzt hat. Bei der Eignungsquote wird nicht nur die Abiturnote berücksichtigt, sondern auch die Eignung des Bewerbers für das Studium, etwa durch berufliche Qualifikationen im Gesundheitswesen, wie einer Ausbildung im Gesundheitsbereich oder relevanten Praktika, bei denen praktische Erfahrungen z.B. im Krankenhaus oder als Rettungsassistent gesammelt wurden. In ländlichen Gebieten gibt es die Landarztquote, bei der Bewerber, die sich verpflichten, später in unterversorgten Regionen als Arzt zu arbeiten, bevorzugt einen Studienplatz erhalten.

Wartezeitquote (bis 2020)

Früher war es möglich, durch Wartezeit auch ohne hohen NC einen Studienplatz zu erhalten. Diese Regelung wurde jedoch durch die Eignungsquote ersetzt, die seit 2020 im Zuge einer Reform des Zulassungsrechts gilt. Die Wartezeit wurde für jedes Jahr ohne Studienplatz gezählt, was für Bewerber mit längeren Wartezeiten eine realistische Chance auf einen Platz bot. Mit der Einführung der Eignungsquote wurde die reine Wartezeit jedoch abgeschafft. Die Reform hat somit das Zulassungsverfahren transparenter gestaltet und mehr individuelle Qualifikationen berücksichtigt.

Studium der Humanmedizin über Quereinstieg

Eine weitere Option ist der Quereinstieg: Hierbei beginnt man oft ein Studium in einem verwandten Fach, z. B. Zahnmedizin oder Biologie, und wechselt dann in den Studiengang Humanmedizin, sobald Plätze frei werden. Dies ist allerdings kompliziert und mit Unwägbarkeiten verbunden, da es keine Garantie auf einen Wechsel gibt.

Studium im Ausland –  ohne NC Arzt werden. Was sind die Voraussetzungen?

Wer sich unabhängig vom Notendurchschnitt seinen Berufswunsch Arzt erfüllen möchte, hat gleichwohl auch mit einem schlechteren Abischnitt über das Ausland eine gute Chance auf den gewünschten Studienabschluss. Ein Medizinstudium im Ausland ist mittlerweile eine gängige Alternativen zum Inlandsstudium für Humanmedizin geworden. Die Option, Humanmedizin im Ausland zu studieren, ist deshalb so attraktiv, da sie einen realistischen und vor allem direkten Zugang zu einem Medizinstudienplatz bietet. An vielen ausländischen Universitäten gibt es für Studienbewerber deutlich fairere Kriterien in den Auswahlverfahren. So werden oftmals naturwissenschaftliche Aufnahmetests durchgeführt, bei denen man durch unsere Vorbereitungskurse und unserem E-Learning-Tool StudiMed eLearning sehr gute Chancen hat.  Die allgemeine Hochschulreife, auch als Abitur oder Matura bezeichnet, ist die Grundvoraussetzung für die Aufnahme eines Medizinstudiums im Ausland. In Ausnahmefällen ist ein Studienbeginn mit einer anderen Hochschulzugangsberechtigung, wie beispielsweise einer fachbezogenen Hochschulreife oder einem FH-Bachelor, möglich. Ein in der Europäischen Union erworbener Studienabschluss wird in jedem EU-Mitgliedsland anerkannt. Besonderheiten gab es in der Vergangenheit für in Polen erworbene Abschlüsse. Die Unterrichtssprache im Ausland ist meist Englisch, in Österreich und Ungarn ist ferner ein Medizinstudium ohne Numerus Clausus in deutscher Sprache möglich.

Die Planung eines Medizinstudiums stellt Studierende vor eine Vielzahl an organisatorischen Herausforderungen. Dies umfasst die Auswahl einer geeigneten Universität, den Bewerbungsprozess sowie die Planung eines Auslandsaufenthalts. Wir bieten Ihnen umfassende Unterstützung während ihres gesamten Weges zu ihrem Traumberuf, beginnend bei der ersten Studienberatung über die gesamte Dauer Ihres Studiums bis hin zur Approbation.

Was sind die Studiengebühren für ein Medizinstudium ohne NC im Ausland?

Ein Medizinstudium ohne NC im Ausland kostet je nach Land zwischen 9.000 € und 28.350 € Studiengebühren pro Jahr. Die günstigsten Optionen gibt es in Ländern wie Bulgarien und Rumänien, wo die jährlichen Studiengebühren ab etwa 9.000 € beginnen. Lebenshaltungskosten liegen in Osteuropa vergleichsweise niedrig bei 400–650 € monatlich, können aber in Städten wie Budapest oder Riga auch mal bis zu 1.000 € betragen. Eine Übersicht zu allen Studiengebühren finde Sie auf unserer Kostenseite. Mit Hilfe unseres Universitäten-Finders können Sie sich die Universitäten auch nach Höhe der Studiengebühren oder andern Kriterien anzeigen lassen.

Medizinstudium ohne NC Karte Studienorte

In welchen Ländern bietet StudiMed das Medizinstudium ohne NC im Ausland an?

Es gibt eine Vielzahl von Universitäten in Europa an denen Medizin ohne NC studiert werden kann. In Frage kommen hier beispielsweise die Studienländer Bulgarien, Rumänien, Ungarn, Österreich, Litauen, die Slowakei oder Polen. Wir sind überzeugt, dass es nicht die eine ideale Hochschule für alle Studierenden gibt. Vielmehr erarbeiten wir für jeden Bewerber eine individuelle Bewerbungsstrategie. Dabei beziehen wir Aspekte wie Studienkosten, Entfernung zum Heimatort, Klima, Stadt- und Campusgröße sowie besondere Freizeitangebote mit ein. Im jedem Fall ist ein Auslandsaufenthalt bereichernd und an vielen Studienorten gibt es einen sehr gut ausgestatteten Campus. Eine vollständige Liste unserer Studienorte finden Sie in unserem Universitäten-Finder.