Warum sollte man Medizin im Ausland studieren?

Medizin in Europa studieren

Warum sollte man im Ausland Medizin studieren?

Die Gründe für ein Studium im Ausland, namentlich und insbesondere für ein Medizinstudium, ein Zahnmedizinstudium oder ein Tiermedizinstudium im Ausland, sind vielfältig.

Ein Auslandsstudium

  • befreit vom lästigen und häufig erfolglosen Bewerbungsverfahren in Deutschland,
  • eröffnet die Möglichkeit des Einstiegs in das Medizinstudium in Deutschland in ein höheres Fachsemester,
  • verbreitert die sprachlichen sowie fachspezifischen und fachsprachlichen Kompetenzen und
  • fördert die Selbstständigkeit und erweitert den Horizont.

Bewerbungsverfahren für das Medizinstudium in Deutschland

Das Bewerbungsverfahren für ein Medizinstudium in Deutschland ist kompliziert, aufwändig, frustrierend und regelmäßig erfolglos. Die Notenanforderungen wurden in den letzten Jahren, von einem ohnehin hohen Niveau aus, immer weiter nach oben geschraubt. Ein Einser-Abitur reicht längst nicht mehr, es darf schon eine Eins auf den vorderen Plätzen sein, wenn man gewiss sein möchte, einen Platz zu erhalten. Hinzu kommt die Unsicherheit, die sich aus der aktuellen Nc-Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts ergibt. Wenn man in der Vergangenheit immerhin noch sicher sein konnte, nach einer (stetig anwachsenden, zuletzt bei über sechs Jahren liegenden) Wartezeit den ersehnten Platz zu erhalten, ist diese Gewissheit entfallen. Das Bundesverfassungsgericht hat ausdrücklich betont, dass es keinen Rechtsanspruch geben muss, überhaupt jemals, auch mit noch so langem Warten, einen Studienplatz im Wunschfach zu erhalten. Es gibt noch nicht einmal einen verfassungsrechtlich abgesicherten Schutz für „Altwarter“, schlimmstenfalls wird nach der anstehenden gesetzlichen Neuregelung das jahrelange Warten aus der Vergangenheit umsonst gewesen sein. Und wenn die Neuregelung kommt (und kommen muss sie, denn das Verfassungsgericht hat eine Umsetzungsfrist bis Ende 2019 gesetzt), wird das Bewerbungsverfahren aller Voraussicht nach nicht weniger kompliziert werden und die Abiturnote immer noch eine Schlüsselbedeutung haben. Dabei gibt es keine fachwissenschaftlich gesicherten Erkenntnisse, dass man ein gutes oder sehr gutes Abitur haben muss, um ein guter Arzt werden zu können.

Einfacherer Zugang beim Medizinstudium im Ausland

Das Auslandsstudium befreit von der Mühewaltung, der Unsicherheit und der Frustration des Bewerbungsverfahrens für deutsche Universitäten. Im Idealfall beginnt das Studium in demselben Jahr, in dem die Entscheidung für das Auslandsstudium gefallen ist. Mithilfe einer spezialisierten Agentur wie StudiMed ist die Bewerbung wenig kompliziert und wird von kompetenten Ansprechpartnern in die Hand genommen. Die Wahrscheinlichkeit, einen Platz zu erlangen, ist ungleich größer als bei einer Bewerbung auf das Medizinstudium in Deutschland.

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Möglichkeit des Rückwechsels nach Deutschland

Wer das Medizinstudium im Ausland begonnen hat und über anrechenbare Leistungsnachweise verfügt, kann sich für den Rückwechsel nach Deutschland unmittelbar und direkt bei den einzelnen Universitäten bewerben und muss seine Bewerbung nicht mehr über die Stiftung für Hochschulzulassung laufen lassen. Im höheren Semester besteht in der Regel eine bessere Aussicht auf einen Studienplatz als im ersten Fachsemester. Gerne steht Ihnen StudiMed hier beratend zur Seite.Auslandsstudium Medizin

Vorteile durch Medizinstudium in englischer Sprache

Wer im Ausland studiert, wird in vielen Fällen sein Studium in englischer Sprache durchlaufen. Das hat weitere Vorteile: In den englischsprachigen Studiengängen trifft man Kommilitonen aus unterschiedlichen Ländern und lernt deren Kultur kennen. Ein praktischer Nebeneffekt ist, dass zugleich die medizinische Fachsprache auf Englisch erlernt wird. Das verbessert die Möglichkeit späterer internationaler Orientierung in der beruflichen Tätigkeit. Hinzu kommt die Möglichkeit, am Studienort auch noch die Landessprache zu erlernen. Wer als Student aus Deutschland mit nur ausbaufähigen Kenntnissen der englischen Sprache zum Medizinstudium ins Ausland geht, kommt häufig mit drei Sprachen – Deutsch, Englisch und der Landessprache – nach Deutschland zurück.

Vorteile Auslandsstudium Medizin

Auslandsstudium erweitert den Horizont

Das Auslandsstudium ist ein Projekt zur Horizonterweiterung. Ein neues Land, neue Sprachen, andere kulturelle Gegebenheiten, Trennung vom gewohnten sozialen Umfeld – alles dies fordert und fördert. Zugleich ist es ein Abenteuer mit überschaubaren Risiken. Wer zum Medizinstudium ins Ausland geht, ist regelmäßig mit seinem Projekt nicht alleine. Eine versiert arbeitende Agentur wie StudiMed vernetzt ihre Kunden frühzeitig miteinander, sodass die Studenten als Gruppe miteinander in und durch das Studium gehen und sich gegenseitig unterstützen können. Der Gesundheitsschutz und die allgemeinen Sicherheitsbedingungen sind aufgrund der eingerichteten Infrastruktur vor Ort gewährleistet. Die Universitäten sind auf den Umgang mit Studierenden aus dem Ausland, namentlich auch mit solchen aus Deutschland eingerichtet. Am Ende des Studiums im Ausland steht häufig eine beachtliche Ansammlung positiver Erfahrungen, die das Leben bereichern.

Weitere Vor- und Nachteile am Medizinstudium im Ausland haben wir in unserem Artikel dazu zusammengeschrieben.